Miriam Schilling

Seit dem ich klein bin, war ich immer Hunde verrückt. Und ich ging glaube ich,  jedem damit auf die Nerven. Ich lief ungefähr 3-mal die Woche zu unserem Vermieter und bettelte um Hundehaltung, der auch irgendwann "Ja" sagte. Dann fehlte mir nur noch ein Hund. Aber eine Nachbarin hatte gerade kleine Mischlingswelpen und da sah ich als 6 Jährige meine Chance! Erst mal den Hund bestellen und dann Mama und Papa fragen. Der Plan ging auf! Trixie hieß die kleine Maus und musste damals schon jeden Trick lernen.

Meine Tante und mein Onkel (Doro und Walter Horn) machen auch Hundesport und nahmen mich auch mal mit zum Hundeplatz, oder ich durfte mit den Schäferhunden spazieren gehen, was für mich das Größte war.  Mit 17 Jahren habe ich einem etwas verwahrlosten Mann einen Schäferhundswelpen für 150 DM abgekauft. Die Hündin hatte rote SV Papiere und hieß Bennie von Steinbruckfelsen. Diese habe ich dann auf die gleiche Art, wie schon 11 Jahre zuvor, mit nach Hause gebracht. Der Vorteil, wir lebten zu der Zeit auf dem Land und Bennie durfte bleiben.

Meine Tante empfahl  mir einen Hundeplatz in der Nähe, die OG Neuenrade, wo ich ein bisschen mit dem Hund gearbeitet habe. Dann wurde ich schwanger  und ich gab meiner Schwester (Heike Hampel, die auch Hundesport macht)  meine Bennie, da mein Sohn Jeremy mit Problemen auf die Welt kam. Als ich mit meinem Sohn alles geregelt hatte, holte ich mir Gitta von der Hegge genannt Tamy. Eine Hündin perfekt für mich als Anfängerin. Mit ihr ging ich zur OG Werdohl.

 Von dem Tag an war ich vom Hundesport gepackt. Mit Tamy machte ich 15 mal SCHH3 und FH1 und viele Pokalkämpfe. Leider bekam sie Cauda Equina. 2003 habe ich mir Howy vom Smaragdwald bei meinem noch heute guten Freund Markus Keidel gekauft, den ich bis zur SchH1 ausgebildet habe. Zu der Zeit zog auch noch Queen von Körbeltal zur Ausbildung bei mir ein. Sie bildete ich  für SCHH3 aus. Tamy musste ich mit 9 Jahren  einschläfern lassen, da ihr ein Tumor geplatzt war. Sie war was ganz besonderes für mich und das ging mir schon sehr nah.

Des weiteren hat es sich ergeben, dass ich für Markus die Würfe seines Zwingers "vom Smaragdwald" bis heute noch aufziehe. Auf der BSP 2005 kaufte Markus einem befreundeten Italiener den Basko ab. Basko war die drei Tage in meinem Anhänger zu Gast. Er gefiel mir sofort! Er war nur vorgearbeitet im Schutzdienst. Dieser Hund erinnerte mich an Tamy. Ich fuhr nach Hause und rief zwei Tage später Markus an und fragte ob ich den Rüden kaufen könnte. Der Rüde war aber schon nach Amerika versprochen. Markus machte mir dann den Vorschlag, Howy den Amerikanern anzubieten und ich willigte ein. Eine Woche später brachte ich Howy zum Flugplatz. Ich sage euch, so was mache ich nie wieder. Ich kam mir vor, wie eine Verräterin. Aber jetzt konnte ich nicht mehr zurück.

Basko lebte sich schnell ein und war von der ersten Stunde an „mein Hund“.
Basko habe ich bis heute zur SCHH3 / FH / RH1 ausgebildet, er war mehrmals auf LGA und LG FCI.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

               

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daniel Schnieder

"Den Hundesport in die Wiege gelegt bekommen", ist wohl ein Spruch, der bei mir voll und ganz passt! Im SV bin ich schon seit meiner Geburt, meine erste Schutzhundeprüfung habe ich im Alter von 12 Jahren absolviert und figuriere seit meinem 15. Lebensjahr im Schutzdienst.

Meine "ersten" Schritte im Hundesport fanden im Zucht-Bereich statt. Hier kann ich, in enger Zusammenarbeit mit meinem Vater, Erfolge mit einigen guten Hunde vorweisen. Unsere größten Erfolge zu der Zeit waren mit den Hunde Fritzi von der Urbecke (V 16 BSZS 1999), Foxi von der Urbecke (V 36 BSZS 1999) und Gana von der Urbecke (V 17 BSZS 2002). Während dieser Zeit habe ich, unter der Anleitung von meinem Vater und Fritz Stenner auch begonnen, mehrere Hunde im Schutzhunde-Bereich auszubilden. 2008 war es dann soweit, dass ich genügend Prüfungen absolviert hatte, dass mit das goldene Hundeführersportabzeichen des SV verliehen wurde.

Miriam lernte ich 2007 auf einer Zuchtschau in der Ortsgruppe Dortmund-Nord kennen. Hier durfte (*musste*) sie den Hund ihres Onkels vorführen. Im laufe der Zeit hat Miriam mich, zum Glück, immer mehr in den Bann des leistungsorientierten Hundesports gezogen, dem ich bis heute noch erlegen bin.
Meinen bisher größten Erfolg im Leistungsektor hatte ich mit Miriam's "Basko" 2008 auf der Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaft in Memmingen.

Momentan ist meine Zeit für den Hundesport aus beruflichen Gründen sehr knapp, aber ich hoffe, dass sich dies im Laufe der nächsten Jahre etwas ändern wird und man wieder aktiver einsteigen kann... Bis es soweit ist, widme ich mich voll und ganz dem figurieren im Schutzdienst.